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Risiko Leben

Eine Risikolebensversicherung ist eine Individualversicherung, die im Falle des Todes der versicherten Person den im Vertrag begünstigten Personen die vereinbarte Summe auszahlt. Oft als Hinterbliebenenschutz bezeichnet, dient sie häufig der finanziellen Absicherung von Familienangehörigen. Als Begünstigte können aber auch Geschäftspartner, Unternehmen, Vereine etc. bestimmt werden. 2014 gab es rund 7,6 Millionen Risikolebensversicherungen in Deutschland.

Während der vereinbarten Vertragslaufzeit einer Risikolebensversicherung zahlt der Versicherungsnehmer an die Versicherungsgesellschaft einen einmaligen Betrag gleich zu Beginn oder einen monatlichen Beitrag. Diese wiederum versichert im Falle des Todes des Versicherten den im Versicherungsvertrag begünstigten Personen die vereinbarte Versicherungssumme auszuzahlen. Um einen finanziellen Ausgleich für den Wegfall des Hauptverdieners einer Familie oder eines Geschäftspartners zu ermöglichen, empfehlen Experten eine Versicherungssumme in Höhe des drei- bis fünffachen Bruttojahreseinkommens.

Die Höhe der Versicherungsbeiträge errechnet sich anhand verschiedener Kriterien, die das Risiko einer Zahlung beeinflussen können. Dazu zählen:

  • Alter beim Abschluss der Versicherung
  • Vertragslaufzeit
  • Berufsrisiken
  • Bildungsstand
  • Freizeitrisiken (z. B. gefährliche Hobbys wie Fallschirmspringen)
  • Gesundheitsrisiken (z. B. Vorerkrankungen, Raucher)
  • Höhe der Versicherungssumme

Bis zur Einführung der Unisex Tarife am 21. Dezember 2012 hatte auch das Geschlecht einen großen Einfluss auf die Beitragshöhe. Männer mussten bis zu diesem Zeitpunkt aufgrund ihrer geringeren Lebenserwartung wesentlich höhere Beiträge zahlen.

Formen der Risikolebensversicherung

Neben der klassischen Absicherung bzw. Begünstigung einer natürlichen oder juristischen Person gibt es noch zwei weitere Varianten der Risikolebensversicherung

Verbundene Risikolebensversicherung

Mit der verbundenen Risikolebensversicherung können sich zwei Personen gegenseitig absichern. Die Versicherung leistet dann in genau den Fällen, in denen der jeweils andere stirbt. Das kann besonders in Familien mit zwei Hauptverdienern sinnvoll sein. Auch Geschäftspartner können sich gut mit der verbundenen Risikolebensversicherung absichern. Großer Vorteil dieses Paar-Tarifs sind die günstigeren Beiträge. Von Nachteil ist hier allerdings, dass die Versicherungssumme nur einmal ausgezahlt wird, wenn beide Versicherungsnehmer gleichzeitig sterben. Das bedeutet beispielsweise, dass beim Tod beider Elternteile die Kinder nur einmal Geld von der Versicherung erhalten.

Restschuldversicherung

Die Restschludversicherung sichert die Abzahlung eines Darlehens (einer Restschuld) ab. Da diese Restschuld durch Tilgung mit der Zeit sinkt, sinken häufig auch die Beiträge der Versicherung. Von manchen Banken wird diese Form der Risikolebensversicherung sogar für den Abschluss eines Kredits gefordert.

 

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